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Outdoor Training am Phoenixsee Dortmund | Haltungscode

6. Sept.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Sept.

Trainingsgruppe mit erhobenen Armen am Kaiserberg über dem Phoenixsee in Dortmund bei Sonnenuntergang



Anfang 2017 stehe ich zum ersten Mal am Phoenixsee. Musikbox dabei, ein Plan für ein Zirkeltraining.

Die Idee war simpel.

Menschen, die den ganzen Tag im Büro sitzen, wollen abends nicht auch noch in eine stickige Halle.

Also raus. Frische Luft, Musik, Bewegung.

Bootcamp nannte man das damals. Und genau da fing das Problem an.



Warum ich den Namen abgeschafft habe


Bootcamp war 2017 ein Trend.

Ich bin ihm eine Weile gefolgt, so ehrlich bin ich.

Mein Training war nie zu hart. Ich habe es von Anfang an angepasst, an die Menschen, die vor mir standen.

Das Problem war nicht, was am See passierte. Das Problem war das Wort.

Überall hießen damals Trainings so. Und manche davon waren genau das, was der Name verspricht: Drill, Tempo, durchziehen. In den Köpfen entstand ein Bild, das mit meiner Arbeit nichts zu tun hatte.


Ein Training „Bootcamp" zu nennen, wenn man gesundheitsbewusst arbeitet, kann man heute nicht mehr verantworten.

Also habe ich den Namen geändert. Und den Inhalt gleich mit.

Parallel machte ich eine Ausbildung in der Schmerztherapie. Und da fiel der Groschen.


Wer acht Stunden am Schreibtisch sitzt, bringt keinen neutralen Körper mit.

Er bringt verkürzte Hüftbeuger mit. Eine Brustwirbelsäule, die sich seit Jahren nicht mehr aufgerichtet hat. Faszien, die sich an eine Haltung gewöhnt haben, die niemand freiwillig gewählt hat.

Wenn ich auf dieses Fundament Last drauflege, trainiere ich nicht den Menschen. Ich trainiere sein Problem.


Erst die Strukturen. Dann die Kraft. In dieser Reihenfolge.



Dann kam Corona

Keine Geräte. Oder nach jedem Gebrauch desinfizieren. Alle zwei Minuten.

Ehrlich: Das war so lästig, dass wir es gelassen haben.

Also Training ohne Geräte. Nur mit dem eigenen Körper, dem Boden und dem, was der See hergibt.

Rückblickend war das ein Geschenk. Wer keine Maschine hat, die ihn führt, muss selbst führen. Und ich musste genauer hinschauen.


Diese Jahre haben aus einem Zirkeltraining einen Haltungscode gemacht.


Outdoor Training am Phoenixsee Dortmund | Haltungscode

Ab Oktober: Das Beste Training aus 30 Jahren Erfahrung


Fast zehn Jahre am See. Über 30 jähriger Erfahrung, Menschen zu trainieren und zwei Phasen, und jede hatte recht.

Die erste: Kraft, Musik, Intensität. Ein Training, nach dem du weißt, dass du etwas getan hast. Die zweite: Präzision, Faszienarbeit, Regeneration. Strukturen wieder in Ordnung bringen.


Am 5. und 6. Oktober bringe ich beides zusammen.

Musik ist wieder dabei. Kraftaufbau ist wieder dabei. Aber auf einem Fundament, das vorher stimmt. Und mit Regenerationsanteilen, die kein Beiwerk sind, sondern zum Training gehören.

Für Menschen in Dortmund, die nach dem Büro raus wollen. Nicht in die Halle. An den See. Starte mit uns: Outdoor Training am Phoenixsee Dortmund | Haltungscode



Was du in der Gruppe bekommst

Über 30 Jahre Bewegungsarbeit. Ausbildung im Personal Training. Ausbildung in der Schmerztherapie.

Das ist kein Übungsleiter, der ein Wochenende lang einen Kurs besucht hat.

Nicht jemand, der eine Übung zeigt. Dafür kannst du auf Youtube oder Instagram gehen.


Ich schaue, ob du sie überhaupt ausführen kannst. Und was dein Körper stattdessen tut, wenn er es nicht kann.


Im Einzelcoaching kostet dich das ein Vielfaches. In der Gruppe hast du dieselbe Qualifikation zu einem Bruchteil des Preises. Und du hast mich jede Woche, nicht alle paar Monate.

Für viele fühlt es sich an wie Personal Training. Nur eben in der Gruppe am Steg.



Die Fragen, die mir öfter gestellt werden

Kann ich als Anfänger mitmachen? Ja. Ausdrücklich ja. Jede Übung hat mehrere Stufen, und ich sage dir, welche deine ist.

Ich habe Rückenschmerzen. Darf ich? Erst abklären lassen. Wenn ärztlich nichts dagegen spricht, bist du genau richtig. Rückenschmerzen sind bei uns eher die Regel als die Ausnahme.

Joggen wir da? Nein. Wir laufen nicht um den See. Wir trainieren stationär am Steg.

Wo ist der Treffpunkt? Kaiserberg am Phoenixsee.

Wann? Montag 18:30 Uhr oder Dienstag 18:00 Uhr.

Was kostet das? 140 Euro für die erste Staffel über acht Wochen.

Kann ich vorher schnuppern? Ja. Komm einmal mit und schau es dir an.

Was ist, wenn ich im Urlaub bin? Dann läuft die Gruppe ohne dich weiter. Die Staffel ist ein fester Zeitraum, kein Guthaben. Das sage ich lieber vorher als hinterher.

Ich bin schon 60. Kein Problem. Genau dafür ist das Training gebaut.

Ist das dann ein Seniorentraining? Nein. Bei uns stehen 40-Jährige neben 65-Jährigen. Was zählt, ist nicht das Geburtsjahr, sondern womit dein Körper den Tag verbringt.


Warum wir so trainieren, wie wir trainieren


Warum Krafttraining, gerade ab 50. Muskelmasse und Kraft gehen ab dem mittleren Lebensalter zurück, wenn kein Reiz dagegen steht. Das ist keine Meinung, das ist Physiologie. Krafttraining wirkt dem entgegen, in jedem Alter, in dem man damit anfängt. Es geht dabei nicht um Optik. Es geht um Treppen, Einkaufstaschen, Aufstehen vom Stuhl und darum, ob du im Zweifel einen Stolperer noch abfängst. Dazu kommt: Belastung ist ein Reiz für den Knochen. Ohne Belastung fehlt dem Knochen der Grund, stabil zu bleiben.


Warum nicht mit verspannten Muskeln. Ein dauerhaft angespannter Muskel zieht permanent an seinem Gelenk. Der Druck im Gelenk steigt, die Beweglichkeit sinkt, und der Körper weicht aus. Wer auf dieses Ausweichmuster jetzt noch Gewicht legt, macht es stabiler statt besser. Deshalb kommt bei mir die Entlastung zuerst. Nicht als Aufwärmen, sondern als Voraussetzung.


Warum draußen. Tageslicht am frühen Abend tut dem Schlaf gut. Bewegung im Grünen wird von den meisten Menschen als weniger anstrengend erlebt als dasselbe Training drinnen. Und der Boden am See ist nicht eben. Jeder Schritt ist ein kleiner Reiz für Fuß, Balance und Wahrnehmung, den dir kein Hallenboden liefert.


Warum in der Gruppe. Weil du kommst. Ein Termin mit einer Gruppe von Menschen, die dich vermissen, wenn du fehlst, schlägt jeden guten Vorsatz. Nach fast zehn Jahren kann ich das ziemlich sicher sagen.


Der 5. und 6. Oktober

Fast zehn Jahre nach dem ersten Training am See starten wir neu.

Zwei Gruppen, acht Wochen, Montag und Dienstag.

Wenn du dabei sein willst oder erst einmal schnuppern möchtest: Schreib mir.

Ich freue mich auf dich am Steg.





Ich bin Petra Rimek, Haltungscoach aus Dortmund. Ich arbeite mit Menschen, die ihre Schmerzen loswerden wollen, ohne dafür Stunden zu investieren. → Mehr über meinen Weg

 
 

Der Haltungscode® ist für Menschen, deren Tag keine Lücke für einen Physiotermin hat. Kurze, angeleitete Übungen für Füße, Nacken und Gelenke – auf dem Handy, im Sitzen, in Minuten. Entwickelt von Petra Rimek, Haltungscoach aus Dortmund, aus über 30 Jahren Arbeit mit Menschen in Bewegung.

Mein Ziel ist es, dass du deinen Körper so gut verstehst, dass du dich auch in 20, 30 oder 40 Jahren noch selbst gesund und beweglich halten kannst.

Petra Rimek

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